Fragen & Antworten

Wann bin ich zur Rücknahme von Einweggebinden verpflichtet?

Seit dem 1. Mai 2006 müssen alle Geschäfte, die Getränke in pfandpflichtigen Einwegverpackungen verkaufen, die Einwegverpackungen der jeweiligen Materialart auch zurücknehmen. Ausnahmen gibt es für Läden mit weniger als 200 Quadratmeter Verkaufsfläche.

 

Wie kann ich als Hersteller am DPG-System teilnehmen?

Sie schließen einen Vertrag mit einem Pfandclearing-Dienstleister wie die CCR Clearing und melden sich bei der DPG (Deutsche Pfandclearing GmbH) als Hersteller an.

 

Wie kann ich als Rücknehmer (Handel) am DPG-System teilnehmen?

Genauso wie als Erstinverkehrbringer (Hersteller), nur die Anmeldung bei der DPG (Deutsche Pfandclearing GmbH) entfällt.

 

Was muss ich als Importeur von Getränken beachten?

Als Importeur unterliegen Sie gemäß der Verpackungsverordnung (VerpackV) der Pfandpflicht. Nähere Informationen finden Sie hier.

 

Was passiert mit dem Pfandgeld für nicht zurückgegebene Gebinde?

Es verbleibt auf dem Pfandkonto und zwar bis zum Ablauf der dreijährigen Abwicklungsfrist, nachdem das Produkt aus der DPG-Stammdatenbank entfernt worden ist.

 

Lassen sich Einwegflaschen und -dosen nachträglich für das Pfandclearing auszeichnen?

Ja, es gibt sogenannte DPG-Nachlabel, die Sie über die CCR Clearing oder direkt bei den dafür zugelassenen Druckereien bestellen können. Die Label sind selbstklebend und enthalten das Pfandkennzeichen, sowie den GTIN-Strich-Code. Sie werden über dem alten Barcode aufgebracht.

 

Ich bin bereits CCR-Kunde und möchte eine Abholung bestellen, was muss ich tun?

Bitte kontaktieren Sie uns direkt. >

 

Was ist die DPG?

Die Deutsche Pfandsystem GmbH (DPG) stellt den organisatorischen und rechtlichen Rahmen für die Rücknahme und das Pfandclearing pfandpflichtiger Einweggetränkeverpackungen bereit. (www.dpg-pfandsystem.de)

 

Was ist ein Erstinverkehrbringer?

Erstinverkehrbringer sind Unternehmen, die DPG-Verpackungen erstmals in den deutschen Markt bringen (insbesondere Abfüller und Importeure). Erstinverkehrbringer können auch Handelsmarken sein.

 

Was ist ein Forderungssteller?

Forderungssteller (FOS) ist jeder, der im eigenen Namen Einwegpfandgeldforderungen an die Pfandkontoführer stellt.

 

Was ist ein Pfandkonto?

Ein Pfandkonto ist ein Konto, auf dem die Pfandgelder für in Verkehr gebrachte DPG Verpackungen für die Forderungssteller des DPG-Systems verwaltet werden.

 

Was ist ein Pfandkontoführer?

Pfandkontoführer ist jeder, der ein Pfandkonto führt und an den Pfandgeldforderungen gestellt werden.

 

Was ist ein Rücknehmer?

Rücknehmer sind Unternehmen, die für sich selbst oder angeschlossene Unternehmen die Rücknahme von DPG-Verpackungen über Zählzentren oder Rücknahmeautomaten organisieren.

 

Was ist die Pfandpflicht?

Die Pfandpflicht gilt in Deutschland seit dem 1. Januar 2003 für Einwegverpackungen von Getränken, die traditionell auch in Mehrwegflaschen angeboten werden. Auch wenn das System in Deutschland als Dosenpfand bezeichnet wird, ist die amtliche Bezeichnung Einwegpfand. Bis zum 30. April 2006 gab es dort verschiedene Pfandsysteme, was dazu führte, dass die jeweiligen Verpackungen nur in bestimmten Geschäften abgegeben werden konnten. Seit dem 1. Mai 2006 müssen alle Geschäfte, die Getränke in pfandpflichtigen Einwegverpackungen verkaufen, die Einwegverpackungen der jeweiligen Materialart auch zurücknehmen. Ausnahmen gibt es für Läden mit weniger als 200 Quadratmeter Verkaufsfläche. (http://de.wikipedia.org/wiki/Einwegpfand)

> Pfandpflichtige Getränke

 

Was ist ein PKDL?

Ein Pfandkontoführerdienstleister (PKDL - z.B. CCR Clearing) ist ein von der DPG zugelassener Dienstleister, dessen sich der Pfandkontoführer zur technischen Abwicklung der Pfandkontoführung einschließlich des Anschlusses an die DPG-Stammdatenbank bedient. Der Pfandkontodienstleister ist Erfüllungsgehilfe des Pfandkontoführers gem. § 278 BGB.